Montag, 23. Mai 2011

Kein Himmel für Computer?

In einem Interview mit dem guardian wurde der Physiker Stephen Hawking kürzlich unter anderem nach seiner Meinung über ein Leben nach dem Tod gefragt, und antwortete: "I regard the brain as a computer which will stop working when its components fail. There is no heaven or afterlife for broken down computers; that is a fairy story for people afraid of the dark."


Für einen der angeblich klügsten Köpfe unserer Zeit ist das schon eine erstaunlich kurzsichtige Logik. Und das selbst wenn man den Computer-Vergleich wörtlich nimmt. Man kann heutzutage selbst aus Festplatten, die Stürzen aus großer Höhe oder Feuer ausgesetzt waren, noch Daten (wenn man so will, Gedanken) entnehmen. Der physische Exitus bedeutet also bei Computern keineswegs automatisch den völligen Verlust der Informationen. Erst recht nicht, wenn man davon ausgeht, dass es bei Computern in unserer Welt immer einen Informationsgeber, sprich Programmierer/Konstrukteur gibt. Ob Hawking auch aus einem Funktionsverlust seines Sprachcomputers schlußfolgert, dass sich soetwas minderwertiges von allein zusammenbastelt?

In der Hirnforschung wird der Fall des Phineas Gage - ein Eisenbahnarbeiter, dem Mitte des 19. Jahrhunderts bei einer Explosion eine Eisenstange durch den Kopf schoss, und der daraufhin unter Persönlichkeitsveränderungen litt - als Beweis dafür gesehen, dass alles, was unsere Persönlichkeit ausmacht, von der 'Hardware' des Gehirns abhängt. Ist diese Hardware kaputt, ist auch die Information der Persönlichkeit verloren. Widerspricht das jedoch dem, was die Bibel zu diesem Thema sagt? Interessanterweise nicht. Im Buch Prediger heißt es im Kapitel 9 beispielsweise: "Denn die Lebenden wissen, daß sie sterben werden, die Toten aber wissen gar nichts". Ebenso wie kaputte Computer nichts mehr "wissen". Man muss die Information jedoch nicht unbedingt als unwiderruflich verloren betrachten, wenn man wie gesagt von einem Informationsgeber, einem "PC-Doktor" wenn man so will, ausgeht.

Dienstag, 3. Mai 2011

70 Millionen Jahre altes Bindegewebe

Fossilien sind nicht bloß steinerne Abdrücke längst vergangener Lebewesen – mitunter enthalten sie auch etwas von deren organischer Substanz. Neue Belege für diese Ansicht haben schwedische und amerikanische Forscher gefunden. Im Knochen eines kreidezeitlichen Reptils fanden sie bindegewebsähnliche Strukturen mit dem Protein Kollagen als vermutlichem Hauptbestandteil.

Bereits früher hatte es Berichte über Proteine und andere organische Moleküle in Versteinerungen gegeben. “Die Frage, ob viele Millionen Jahre alte Fossilien noch ursprüngliche organische Bestandteile enthalten, ist jedoch nach wie vor umstritten”, schreiben die Forscher um Johan Lindgren und Per Uvdal von der Universität Lund im Fachblatt “PLoS ONE”. Die neuen Resultate bestätigten die früheren Funde umso klarer, als sie mit gänzlich anderen Methoden gewonnen worden seien.


Quelle: scienceticker

Downloads

Wolf-Ekkehard Lönnig hat auf seiner Internetseite ein neues Dokument online gestellt, zu dem ich im Bereich downloads auch direkt verlinke: Die Evolution der karnivoren Pflanzen: Was die Selektion nicht leisten kann - das Beispiel Utricularia (Wasserschlauch). DISKUSSION VON EINWÄNDEN.

Mittwoch, 13. April 2011

Angst!

Konservative haben größeres Angstzentrum im Hirn hieß es kürzlich auf Welt online. Für alle, die sich selbst als konservativ bezeichnen würden oder von anderen in diese Kategorie eingeordnet werden, klingt das erst einmal negativ. Und das sicherlich auch nicht ohne Absicht. Eine Schlagzeile wie "Konservative haben höheren IQ" wird man mit großer Wahrscheinlichkeit so nie auf Welt online lesen. Das passt zu dem Schema, dass Todesangst zu erhöhter Religiosität führen soll, oder Ängstlichkeit zu Empfänglichkeit für Verschwörungstheorien, und so weiter. Der übliche Zeitgeist.

Wenn man jedoch ein paar Schlagzeilen runter scrollt liest man Verkleinerte Hirnregion bei jugendlichen Schlägern. Gemeint ist ebenjene Amygdala. Und so retten die lieben Hirnforscher einem doch wieder den Tag, denn wenn aggressive Schläger an einem Ende des Spektrums stehen und Konservative am anderen, dann lässt man sich doch mal gern als konservativ einordnen.

Donnerstag, 24. März 2011

Licence to Kill

Gestern hat mich eine Nachricht erstaunt: Versuchter Mord: Arzt zu zehn Jahren Haft verurteilt. Der verurteilte Arzt hat laut Anklage seiner schwangeren Freundin blutverdünnende Mittel in den Tee gemischt, um ohne ihr Wissen eine Abtreibung herbeizuführen. Seit wann werden denn Abtreibungen als Morde gewertet? Laut "Pro Familia"-Veröffentlichungen (man kann die Anführungszeichen eigentlich gar nicht groß genug machen) wird da lediglich Schwangerschaftsgewebe entfernt. In der feministischen Tradition wird das unbeborene Kind sogar gern als Parasit, der auf Kosten der Frau lebt, gesehen. (O-Ton Simone de Beauvoir, Vorbild von Alice Scharzer und Co.)

Wenn eine Abtreibung ohne das Wissen der Mutter als Mord bewertet wird, stellen sich schon merkwürdige Fragen. Ist es nicht grundsätzlich Mord, sondern nur, wenn es nicht auf einer freien Willensentscheidung der Mutter beruht? Dann hätte die Mutter also quasi die Lizenz zum Töten...

Freitag, 4. März 2011

Die reine Lehre

Zur Zeit scheint der Fall Guttenberg(s) Deutschland ziemlich leidenschaftlich in Anhänger und Gegner zu spalten. Ich möchte ihn nicht auf Biegen und Brechen verteidigen; mit den Vorwürfen hab ich mich auch nicht im Einzelnen beschäftigt. Offenbar lag bei seiner Doktorarbeit einiges im Argen, was einen Rücktritt meiner Meinung nach auf jeden Fall rechtfertigt. Ich denke, in den meisten anderen beruflichen Tätigkeiten würde soetwas ebenfalls eine Kündigung nach sich ziehen.

Wenn aber beispielsweise ein Chirurg entlassen wird, weil es begründete Zweifel an seiner wissenschaftlichen Ausbildung gibt, wird er zwar einen gewissen Reputationsverlust in seinem sozialen Umfeld erleben, aber das ist mit Sicherheit kein Vergleich zu dem, was Guttenberg gerade widerfährt. Selbst der berüchtigte mittelalterliche Pranger mit Eiern und Tomaten erscheint dagegen wie ein Scherz unter Kindern. Von einem ganzen Land als Witzfigur abgestempelt zu werden ist bereits eine Strafe, die dem eigentlichen Vergehen nicht gerecht wird. Zumal unser Rechtssystem stolz darauf ist, selbst schlimmsten Verbrechern gewisse Menschenrechte zuzubilligen. Selbst mehrfache Kindermörder dürfen vor Gericht ihr Gesicht mit Pullovern, Aktenordnern, Alditüten oder was auch immer verbergen, während Guttenberg für unkorrektes Zitieren am nationalen Pranger steht. Ich denke nicht, dass ein Ministeramt oder eine gewisse (subjektiv empfundene) Arroganz das rechtfertigen. In den meisten Talkshows wird nicht mit ihm sondern über ihn geredet. Und auch die meisten deutschen sogenannten "Comedians" zeigen in solchen Fällen, dass ihre Subversivität nur aufgesetzt ist, und sie tatsächlich sich dem Zeitgeist anbiedernde Hofnarren sind. Alles andere könnte ja auch Quote kosten.

Auffallend ist auch, dass es fast immer Konservative sind, die hierzulande wie die Sau durch´s Dorf gejagt werden, wenn man beispielsweise an Thilo Sarrazin oder Eva Herman denkt. Nicht weit ist dabei dann auch stets die Unterstellung nationalsozialistischen Gedankenguts. Im Fall Guttenberg waren es immerhin die gastfreundlichen Schweizer, die die "blinde Gefolgschaft" von Guttenberg-Verteidigern an Hitler (!) erinnert. (Die Hitler-Guttenberg-Parallelen)

Scheinheilig wirken auch die Proteste von Studenten. Warum protestiert eigentlich niemand gegen die Universität Bayreuth? Immerhin sollte man bei summa cum laude schon etwas genauer prüfen. Ein paar Zitier- und andere Regeln machen den Wissenschaftsbetrieb wohl auch nicht ehrbarer als andere menschliche Unternehmungen. Man denke da nur an Ernst Haeckel, den Guttenberg der Evolutionsbiologie, dessen vorsätzliche Fälschungen von Embryonendarstellungen noch bis in die Gegenwart hinein nachgedruckt wurden. Mit einer ebensolchen großzügigen Nachsicht sollte für Guttenberg auf jeden Fall noch der Bundeskanzler drin sein...

Montag, 14. Februar 2011

Filmtip

Leicht verspätet wünsche ich allen Lesern noch ein schönes und gesundes Jahr 2011. Hab momentan leider mal wieder etwas weniger Zeit für diese Seite...

Deshalb auch erst jetzt ein Beitrag zu einem sehr interessanten Dokumentarfilm, der am Donnerstag im MDR lief: Menschenlabor Sowjetunion. (Aber zum Glück gibt es ja youtube) Der Film thematisiert die perversen Experimente, die in der Sowjetunion der 20er und 30er Jahre durchgeführt wurden. Auszug:
Die Ideologen der kommunistischen Utopie glaubten, dass die Menschen der alten, kapitalistischen Weltordnung dafür nicht geeignet wären. Es musste also ein neuer Erdenbürger geschaffen und der Mensch selbst zum Objekt revolutionärer Veränderungen werden. So wurde die Züchtung eines "Neuen Menschen" zum Ziel gewagter Experimente, die in der Sowjetunion in den 20er-Jahren durchgeführt wurden. Biologie, Technik und Naturwissenschaften erschienen den Bolschewiken dabei als die Lösung aller Probleme, die im Land herrschten. Einige Wissenschaftler glaubten durch gegenseitigen Blutaustausch zwischen Jung und Alt eine perfekte Gesellschaft mit makellosen Menschen zu schaffen. Andere versuchten den Menschen mit Affen zu kreuzen, um einen menschenähnlichen Hybriden zu erzeugen.
Die Kreuzungsversuche von Menschen mit Affen waren bereits 2004 Thema des Dokumentarfilms Der Fall des Affenmenschen. Seinerzeit warfen Kritiker dem Film vor, mit dem Ansprechen dieser fragwürdigen Experimente "Propaganda" zu betreiben. Aber auch Menschenlabor Sowjetunion zeigt, dass diese Versuche ihre wissenschaftliche Begründung eindeutig im darwinschen Zeitgeist der damaligen Epoche fanden (Der auch nicht nur in der Sowjetunion, sondern global vorherrschte. Was sprach aus damaliger evolutionärer Sicht schon dagegen, dass sich Menschen und Primaten kreuzen ließen?). Und sie waren auch kein verirrter Einzelfall, sondern Programm. Die Skrupellosigkeit, mit der man neue Menschen hervorbringen wollte, unterscheidet sich kaum von der im Nationalsozialismus. (Das Wörtchen Sozialismus in Nationalsozialismus ist insofern sicherlich auch kein Zufall)

Freitag, 24. Dezember 2010

Scheinheilige Nacht

Morgen vor etwas über 2000 Jahren soll Jesus Christus geboren sein. Man muss allerdings nicht lange suchen, um herauszufinden, wie zweifelhaft das ist. Bei wikipedia heißt es dazu: "Das Geburtsdatum Jesu wird im Neuen Testament nicht genannt und war den Urchristen unbekannt, die sich für die Todestage, nicht aber für die Geburtstage ihrer Märtyrer interessierten. Doch bereits im 2. Jahrhundert ist ein wachsendes Interesse daran feststellbar." Für jemandem, der sich an eben jenen Urchristen orientieren will, sollte wohl schon allein deshalb Vorsicht gelten.

Die Gründe für die spätere Festlegung auf den 25. Dezember sind nicht eindeutig. Am wahrscheinlichsten ist, dass das Datum auf die römischen Feiern zur Wintersonnenwende zurückgeht. In der Ecyclopedia of Religion liest man dazu: "Mit der Zeit hat das Fest der Geburt Christi alle anderen Sonnenwendriten entweder absorbiert oder verdrängt. Der auferstandene Christus (auch als Sol invictus bezeichnet) wurde immer öfter durch Sonnenbildnisse dargestellt, und die frühere Sonnenscheibe ... wurde zum christlichen Heiligenschein." Wikipedia: "Allerdings ist in der Geschichte des Christentums die Methode nicht ungewöhnlich, das Heidentum zu überwinden, indem dessen Feste umfunktioniert wurden. Im Falle der Umfunktionierung des Sol-invictus-Festes wurde der tiefen Sehnsucht der Menschen auf der Nordhalbkugel der Erde, dass die Dunkelheit des Dezembers überwunden werden möge, eine christliche Form gegeben."

Das Absorbieren anderer Kulturen erinnert mich immer etwas an die Borg im Star-Trek-Universum, die ebenfalls das Beste der Welten übernahmen, die sie ins Kollektiv assimilierten.

"Fröhliche Wintersonnenwen... ähm, Weihnachten!"
copyright: memory-alpha.org / Paramount Pictures

Gegen eine Geburt am 25. Dezember spricht auch das Wetter um diese Zeit in der Gegend um Betlehem. In Israel hatten die Schafhirten ihre Herden im November bereits von den Feldern in die Winterquartiere gebracht, weil das Wetter nasskalt wurde. Die Schafhirten verbrachten dann nicht mehr die Nächte mit ihren Schafen auf den Feldern, wie es im Lukas-Evangelium zu lesen ist.

Seltsam ist in dem Zusammenhang auch die positive Konnotion der Astrologen/Magier, die einem Stern folgten, der sie allerdings erst nach Jerusalem führte und dort König Herodes auf die Geburt Jesu aufmerksam machte, was wiederum einen landesweiten Mord an Kindern nach sich zog. Weder wird erwähnt, dass es Könige waren, noch drei an der Zahl. Von Weihnachtsmann und -Baum mal ganz zu schweigen.

Diese eher unchristlichen Wurzeln der verschiedenen Weihnachts-Rituale sind nichts neues. Im Gegenteil, man kann das mittlerweile alljährlich in vielen Zeitungen ausführlich lesen. Umso mehr fragt sich, wieso das die meisten Christen scheinbar nicht interessiert.

Ob Doc Brown mit seinem DeLorean wirklich bei der Geburt Christi gelandet wäre?
copyright: Universal Pictures

Montag, 15. November 2010

TV-Tip

Heute wurde vom SWR die erste Folge der deutschen Science-Fiction-Serie Alpha 0.7 ausgestrahlt. Wiederholt wird sie am 16.11. vom MDR und am 18.11. von Arte, jeweils 0:20 Uhr. Die Miniserie spielt im Deutschland des Jahres 2017; auf einem EU-Sicherheitsgipfel soll der europaweite Einsatz eines sogenannten Brainscanners beschlossen werden.

Die erste Folge macht einen spannenden Eindruck. Intelligente SF-Szenarien sind im GEZ-finanzierten Fernsehen leider selten geworden, wenn man an herausragende und preisgekrönte Filme und Serien der Vergangenheit denkt, wie R.W. Fassbinders Welt am Draht oder die Fernsehproduktionen von Rainer Erler in den Siebziger Jahren.

Interessant ist vor allem, dass sich die Kritik an neurowissenschaftlichen Paradigmen und Entwicklungen nicht auf den Aspekt der möglichen Überwachung beschränkt. So heißt es auf der Internetseite zur Serie:

Denn mit dem Siegeszug der Neurowissenschaften hat sich – analog zum Ende der Unschuldsvermutung – mehr und mehr ein neues Menschenbild durchgesetzt, das weit von den einstigen Idealen des Humanismus entfernt ist.

Nach diesem Menschenbild, ist der Wille des Menschen nicht frei, sondern durch die neuronale Struktur seines Gehirns, die Verknüpfung seiner Nervenzellen, vorherbestimmt.


Eine rein naturalistische, deterministische Betrachtung des menschlichen Geistes als Widerspruch zu den Idealen des Humanismus - das ist schon bemerkenswert. Zu Gehirnscannern, die aus der Entfernung buchstäblich Gedanken lesen können, ist es sicherlich noch ein weiter Weg, wenn soetwas überhaupt je Realität wird. Gewisse Erregungszustände, beispielsweise die Anspannung eines Terroristen beim Einchecken, können dagegen schon über funktionelle bildgebende Verfahren erkannt werden. Allerdings werden derartige Techniken nicht mit dem Verweis auf Sicherheit und Terrorabwehr realisiert, sondern vor allem mit der Begründung, psychische Erkrankungen, Alzheimer, etc., behandeln zu können. Und da wird potentielle Kritik schon schwieriger, denn wer möchte schon als wissenschaftsfeindlich gelten oder den "Wissenschaftsstandort Deutschland" gefährden...

Donnerstag, 11. November 2010

Apropos...

... lebende Fossilien:

Eine 360 Millionen Jahre alte Versteinerung einer Garnele zeigt, dass sich die Tiere bis heute kaum verändert haben.

Und obwohl sie sich kaum entwickelt hat, bietet das Fossil gemäß dem obligatorischen Kommentar natürlich einen wertvollen Einblick in die Entwicklungsgeschichte dieser Tiere...

Welt online: Die älteste Garnele der Welt stammt aus Oklahoma

Donnerstag, 4. November 2010

früher Stinkefinger

Anhand von Studien der Fingerlängen wollen britische und kanadische Forscherinnen unter Leitung von Emma Nelson nachweisen, dass Neandertaler sexuell eher aggressiv und maßlos waren. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass der Zeigefinger im Verhältnis zum Ringfinger kürzer ist, wenn der Fötus im Mutterleib einer höheren Konzentration männlicher Sexualhormone ausgesetzt ist (zumindest bei rezenten Hominiden).


Copyright: welt online

Meine Zeigefinger sind vier Millimeter länger als die Ringfinger. Ob das noch im grünen Bereich ist... ?

Welt online: Aggression und maßloser Sex bei Neandertalern

Digit ratios predict polygyny in early apes, ...

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Zunahme von Krebs in der Neuzeit?

Laut einer Studie von Rosalie David und Michael R. Zimmerman ist Krebs erst seit circa 200 Jahren zu einer Haupttodesursache für Menschen geworden. (siehe auch hier oder hier) Im Zuge dieser Studie wurden vor allem Mumien und fossile Knochen auf Hinweise auf Tumoren untersucht, aber auch umfangreiche historische medizinische Aufzeichnungen. Eine mögliche Schlußfolgerung daraus wäre, dass Krebs eine Begleiterscheinung gewisser Aspekte der Zivilisation ist, wie Ernährung oder Umweltverschmutzung. Ersteres liegt auch insofern als Erklärung nahe, dass auch bei Bewohnern bestimmter Regionen weniger Krebserkrankungen vorkommen, wie beispielsweise Okinawa. Da Krebs vermutlich durch Kopierfehler in den entsprechenden Zellen entsteht, oft auch durch angeborene Mutationen, wäre eine andere Schlußfolgerung eine allgemeine zunehmende Anhäufung von ebensolchen Kopierfehlern im Lauf der Menschheitsgeschichte.

Samstag, 16. Oktober 2010

vorübergehend ausgestorben

Darwinsche Evolution wird oft und gern als Naturgesetz bezeichnet, der alle fortpflanzungsfähigen Wesen ständig unterworfen sind, sobald sie - irgendwie - ins Dasein gekommen sind. Etwas weniger gut in dieses Bild passen Arten, die sich seit erdenklichen Zeiten praktisch nicht verändert haben, oder sogar seit Millionen von Jahren nicht mehr im Fossilbericht auftauchten und deshalb als ausgestorben galten, wie sogenannte Lazarus-Taxa.

Entsprechend ratlos war man, als man 1938 den Quastenflosser entdecke, der sich vor rund 70 Millionen Jahren aus dem Fossilbericht verabschiedet hatte. James Smith, der den 1938 vor Südafrika gefangenen Fisch als Quastenflosser erkannte, schrieb beispielsweise: „Ich wäre kaum erstaunter gewesen, wenn ich auf der Straße einem Dinosaurier begegnet wäre“. Horace Ship widmete dem Quastenflosser ein kleines Gedicht:

There lived a happy Coelacanth
In dim, primordial seas;
He ate and mated, hunted, slept,
Completely at his ease.

Dame Nature urged: "Evolve!"
He said: "Excuse me, Ma'am,
You get on with making Darwin,
I'm staying as I am."

The fishes changed their fishy shapes,
The reptiles stormed the land,
The algae turned to trees, the apes
To men, we understand.

The Coelacanth remained
A monster and a myth;
He said: "There's nothing to be gained
By my becoming Smith."

Der Fisch blieb in der öffentlichen Wahrnehmung tatsächlich "a monster and a myth". 1958 diente er beispielsweise als Aufhänger für einen der typischen Monster-Horrorfilme dieser Dekade: Monster on the Campus, auf deutsch Der Schrecken schleicht durch die Nacht. Dort haben die Zellen des Fisches, die der "Kraft der Evolution" trotzen konnten, auf andere Lebewesen eine rückbildende Wirkung.


Die Liste vermeintlich ausgestorbener Tiere und Pflanzen ist recht lang, darunter der Urwelt-Mammutbaum (seit der Kreidezeit nicht mehr nachweisbar, 1941 wiederentdeckt), der Glanzsittich, kanarische Rieseneidechsen, das Chaco-Pekari oder die neuseeländische Takahe-Ralle. Während man diese Evolutions-Verweigerer Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts noch als arme und träge Verwandte sah, an denen der allgemeine Fortschritt vorübergegangen war, werden sie heutzutage oft als "Erfolgsmodelle" der Evolution bezeichnet; sie wurden praktisch von Problemfällen zu Helden der Evolution um-interpretiert.

Interessant dabei ist auch, dass fast alle diese "wiederauferstandenen" Lebewesen der jeweiligen einheimischen Bevölkerung schon lange gut bekannt waren, wie bereits der Vater Kryptozoologie, Bernard Heuvelmans, bemerkte. (Der Quastenflosser war beispielsweise als Speisefisch bekannt, während man seine Schuppen zum Schmiergeln verwendete) Interessant insofern, dass es auch heute noch Wesen gibt, die detailiert von Einheimischen beschrieben werden, jedoch noch nicht wissenschaftlich erfasst wurden, darunter auch spektakuläre Tiere wie der afrikanische "Mokele-mbembe". Wenn der Quastenflosser und andere den Kreide/Tertiär-Impact gut überstanden haben, warum dann nicht auch soetwas...

Dienstag, 5. Oktober 2010

Von Science-Fiction zu Teleo-Fiction

Gastbeitrag von Markus Rammerstorfer


Eine teleologische Hypothese zur Zukunft des Menschen im Weltall und der Existenz bewohnbarer Planeten außerhalb unseres Sonnensystems

Dieser Gastbeitrag basiert auf einem Diskussionbeitrag und der anschließenden Debatte unter http://www.scifi-forum.de/science-fiction/scifi-allgemein/56094-mensch-einst-universum-wandeln-teleologisches-argument.html (Mai 2009). (Für weiterführende Argumente und Einwände empfiehlt es sich den dortigen Thread zuerst zu studieren.) Hier wird auf Basis einer teleologischen Hypothese argumentiert, dass der Mensch eines Tages Zugang zu einer Antriebstechnologie haben wird, die die Überbrückung interstellarer Distanzen ermöglichen wird. Er wird dabei auf für intelligentes Leben geeignete Planeten stoßen (zumindest aber auf terraformbare Planeten).



Rein technisch gesehen gibt es derzeit wenig Anlass optimistisch zu sein, wenn es um die Frage geht, ob der Mensch jemals ferne Sternensysteme oder gar Galaxien erreichen wird.

Die Entwicklung der Raumfahrt in den letzten Jahrzehnten konnte keinesfalls mit der technischen Entwicklung in anderen Bereichen (z.B. Informatik, Kommunikationstechnologie, Halbleitertechnik, …) mithalten. Während sich in der Computertechnik die Leistung der Prozessoren in regelmäßigen Abständen verdoppelt und vervielfacht, lahmen etwa unsere Raketen und Triebwerke immer noch. Die großen Zukunftsvisionen der Raumfahrt, plastisch und
farbenfroh in populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen geschildert, sind weitgehend der Ernüchterung gewichen.

Realistische zukünftige Antriebsmöglichkeiten reichen allenfalls für Bewegungen innerhalb unseres Heimatsystems. Selbst nahe gelegene Sternensysteme scheinen nicht oder wenn doch nur unter horrendem Risiko und Aufwand erreichbar. Der Zugang zum Weltall scheint dem Menschen durch technische und vor allem physikalische Grenzen versperrt.


Im Prinzip gibt es keine Veranlassung zu glauben, dass der Mensch auch nur im Prinzip die Möglichkeit hat, sein Eckchen im Universum jemals zu verlassen. Im Gegensatz zu den Ozeanen unserer Welt könnte es sein, dass sich das All als unüberwindbare Hürde für jedes Bestreben neue Welten zu erreichen herausstellt.

Das widerspricht dem Geist des SF-Genres und den Jugendträumen einer ganzen Generation (inklusive meiner eigenen). Somit fällt es sicher schwer, die eben formulierten Ansichten zu akzeptieren. Sollte man also den Glauben an das Raumschiff Enterprise so aufgeben, wie viele den Glauben an den Weihnachtsmann aufgegeben haben?


Ich denke es gibt einen Grund für Optimismus, der nicht auf naive Technikgläubigkeit oder schlicht das unbegründete Festhalten an SF-Traumwelten hinausläuft.

Der Mensch wird eines Tages interstellare oder sogar intergalaktische Distanzen überwinden und das bei vertretbaren zeitlichen / technischen Aufwand und Risiko, weil:

a) das Universum fein auf intelligentes Leben hin abgestimmt ist.

b) der Mensch eine Position im Universum besetzt die nicht nur seine Existenz sondern auch eine Erforschung des Weltraums ermöglicht.

c) … woraus folgt, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Möglichkeit gibt, das All zu bereisen ohne irgendwelche Gerätschaften benutzen zu müssen, die nur im SF-Genre funktionieren.

a) Steht für das Kosmologische Argument für Design (Anthropisches Prinzip), welches auf der Beobachtung beruht, dass die Existenz eines geordneten, stabilen und sogar lebensfreundlichen Universums von unzähligen Parametern abhängt, die alle exakt stimmen müssen ('Kosmische Feinabstimmung') Siehe z.B. Barrow/Tipler: The Anthropic Cosmological Principle, Oxford University Press und Ward/Brownlee: Unsere einsame Erde: Warum komplexes Leben im Universum unwahrscheinlich ist, Springer-Verlag. Diese im Prinzip uralte aber durch aktuelle Forschungsergebnisse enorm bestärkte Sichtweise wird seit Jahrtausenden mit der Vorstellung kritisiert, es gebe viele Universen, womit sich die Unwahrscheinlichkeit unseres eigenen durch einen Beobachtereffekt ('klar ist das Universum wie es ist, sonst wären wir ja nicht hier') erkläre.

b) Hier wird das anthropische Prinzip weitergeführt und behauptet, dass das Universum nicht nur auf intelligentes Leben hin gerichtet ist, sondern der Mensch darüber hinaus das Privileg genießt, an einem Standort zu existieren, der auch die Erforschung des Alls und auf Himmelsbeobachtungen beruhenden wissenschaftlichen Fortschritt ermöglicht. Vor ein paar Jahren wurden dazu erstaunliche Hinweise angeführt, siehe Gonzalez/Richards:The Privileged Planet: How Our Place in the Cosmos Is Designed for Discovery, Regnery/Gateway Damit fällt auch die Glaubensüberzeugung der Gründer der modernen Naturwissenschaft zusammen, nach deren Meinung der Mensch – geschaffen 'in imago dei' (gottesebenbildlich) – die Fähigkeit hat, die Welt rational zu verstehen und dass das Universum in einer Weise strukturiert ist, die es dem menschlichen Verstand zugänglich macht. Menschlicher Verstand und Universum harmonisieren in dieser Sichtweise; der Mensch hat weit mehr mentale Fähigkeiten als für Angelegenheiten des täglichen Überlebens nötig wären.

c) In diesem Sinne – wenn das Universum tatsächlich auf intelligentes Leben hin gerichtet ist und unser Platz im Kosmos tatsächlich so eingerichtet wurde, dass er Entdeckungen und wissenschaftlichen Fortschritt fördert oder erst ermöglicht, bzw. auch der Mensch mit den nötigen verstandesmäßigen Fähigkeiten ausgestattet wurde -, kann man optimistisch sein, dass uns der Zugang zum All nicht prinzipiell versperrt ist. Man kann davon ausgehen, dass der menschlichen Neugierde keine Grenzen gesetzt wurden, denn das würde der Prämisse b) – Begünstigung von Forschung und Wissenschaft – eher widersprechen. Kurz: Irgendwo im Bauplan des Universums ist eine oder sind mehrere Möglichkeiten versteckt, es zu bereisen ohne den heute so überwältigend erscheinenden Begrenzungen zu unterliegen.


Rein technisch-physikalisch gesehen gibt es derzeit keinen Anlass zu vermuten, dass der Mensch jemals über das Sonnensystem hinaus aktiv werden wird.
Teleologisch gesehen – im Rahmen eines erweiterten anthropischen Prinzips – liegt dagegen nahe, dass das Universum dem Menschen prinzipiell zugänglich ist und es einen Weg zu den Sternen gibt.

Auf Basis meiner teleologischen Hypothese vermute ich zudem, dass es möglich sein wird bewohnbare oder terraformbare Planeten zu finden. Weniger weil alles andere „Platzverschwendung“ wäre, sondern weil, wenn c) ein Weg zu den Sternen bereitet wurde, man d) auch davon ausgehen darf, dass dort einige Schätze versteckt wurden – bewohnbare Planeten, neue Welten sind nahe liegend. Ich glaube sogar, dass es nicht so schwer sein wird, bewohnbare Planten zu finden, wenn man erst einmal weiß wo man nicht suchen muss (Arbeiten wie die von Ward/Brownlee oder Gonzalez sind ein Schritt in diese Richtung). Wenn man die Besonderheiten unseres Sonnensystems und der Erde und ihrer Position versteht, kann man daraus ableiten wo sich die Suche nach einem für komplexen Leben geeigneten Planeten erfolgversprechend ist.


Montag, 27. September 2010

Erweiterung der Linkliste

Vor kurzem bin ich über eine interessante Seite gestoßen: WiBiLex. Unter diesem Titel soll ein umfangreiches und kostenlos zugängliches Online-Lexikon zur Bibel entstehen.

Mittwoch, 22. September 2010

Spekulationen über verwundeten Neandertaler

Vor etwas über einem Jahr konnte man Schlagzeilen wie "Wurfspeer eines modernen Menschen tötete Neandertaler" lesen, bzw. entsprechende TV-Beiträge sehen. Die Erkenntnisse dahinter waren allerdings wesentlich spekulativer, als es die recht reißerischen Headlines vermuten ließen.

Ausgangspunkt ist die Rippenverletzung eines Neandertalerskeletts aus der Shanidar-Höhle im Irak. Interessanterweise zitiert Jack Cuozzo dazu aus der Originalpublikation von Erik Trinkaus von 1983, dass die entsprechende Wunde zum Teil verheilt war: "All twelve right ribs and at least eight of the left ribs (numbers 1-3, 6-9, and 11) are preserved with major portions of seven right ribs ( numbers 2,3,5-9) and four left ribs (numbers 3, 7-9) represented. One rib, 9 left, exhibits a partially healed wound." Eine teilweise verheilte Wunde lässt nun darauf schließen, dass zwischen Verletzung und Tod eine nicht geringe Zeit verging. Damit wäre fraglich, ob die Verletzung wirklich zum Tode geführt hat, zumal andere Skelette in Shanidor Verletzungen zeigen, die offenbar gut gepflegt und verheilt waren. (Auf dieser Seite kommentiert man den Umstand einfach so: "At the time of his death, the gouge in his bone had started to heal. He was one tough guy.")

Anhand dieser Wunde stellte man durch entsprechende Versuche fest, dass sie wahrscheinlich von einem Wurfspeer stammt. Und diese sollen die Neandertaler zu dieser Zeit noch nicht benutzt haben. Gerade dahinter kann man jedoch ein Fragezeichen setzen, immerhin wurde das, was man Neandertalern biologisch, technisch und kulturell zutraute, im Lauf der Geschichte kontinuierlich nach oben korrigiert. So entdeckte man erst Anfang des Jahres in einer Höhle in Südspanien bearbeitete und pigmentgefärbte Muscheln. Entgegen früherer Annahmen hat der Neandertaler diese Dinge nicht einfach nachgeahmt oder geklaut. Er hatte also sowohl assoziative als auch künstlerische Gedanken, er schminkte sich, stellte Schmuck her, betrieb Hochseeschiffahrt und bestattete seine Mitneandertaler mit Blumen... Insofern würde es denn auch kaum verwundern, wenn zukünftige Funde den Gebrauch von Wurfspeeren für die fragliche Zeit belegen.

Sonntag, 19. September 2010

John Cleese

Gerade ein interessantes Interview mit dem britischen Schauspieler und Komiker John Cleese (Das leben des Brian, Die Welt ist nicht genug) entdeckt: Die Presse. "Aber die Welt ist ein viel mysteriöserer Ort, als viele Wissenschaftler glauben. Der Materialismus, der sich in den Werken von Leuten wie Richard Dawkins zeigt, haut völlig daneben." Da kann man nur hoffen, dass Cleese Zeit für ein solches Filmprojekt findet.

Hier mal ein youtube-Clip von Cleese, der die Dawkins'sche Weltsicht gelungen auf die Schippe nimmt:

Donnerstag, 16. September 2010

Weltverbessern für Anfänger

Am Wochenende ist in Berlin eigentlich immer was los. Vor allem auf dem Potsdamer Platz. Letzten Samstag waren es jedoch mal keine kreischenden Fans und internationale Filmstars, die den Platz bevölkerten, sondern fröhliche Menschen mit bunten Haaren, die für "Bürgerrechte, Datenschutz und ein freies Internet" demonstrieren wollten. An sich sicherlich keine schlechte Sache.

Gegen Abend sah der entsprechende Platz jedoch aus wie nach der Explosion mehrerer Müllcontainer. Neben bunten Verpackungsmaterialien lagen Essensreste und zersplitterte Flaschen eines Hopfen-Malz-Getränks. Da fragt man sich dann doch ernsthaft: Was wollen sich derart asozial verhaltende Menschen eigentlich tatsächlich konstruktiv zur Verbesserung einer Gesellschaft beitragen?

Donnerstag, 9. September 2010

Witziges aus Straßburg

Sagt eine Feministin zur anderen: "Reichst du mir bitte mal die Salzstreuerin?"

An diesen alten Witz musste ich denken, als ich folgende Meldung las:
Europarat will "Mutter" und "Vater" abschaffen.

Da kann man eigentlich nur froh sein, dass bei den Europa-Gebäuden am Ill so viel Glas verwendet wurde, sonst müsste man das Licht mit Eimern hineintragen...

Samstag, 4. September 2010

Wirbel im Wassertropfen

Vom großen Isaac Newton ist das Zitat "Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean" überliefert. Seit Newton wissen wir sicherlich ein paar Tropfen mehr, während der große Ozean noch ziemlich unbeeindruckt daliegt. Auch wenn heutzutage gern der Eindruck erweckt wird, dass im großen und ganzen bis kurz nach dem Urknall alles prinzipiell geklärt sei, und auch der Urknall selbst demnächst bei Genf nachgestellt wird. (Ein Eindruck, den man wohl in ähnlicher Form auch schon zu Newtons Zeit gern hatte)

Umso mehr verwundert es dann immer, wenn man mit stolzgeschwellter Brust verkündet, dass unser Tropfen Wissen ziemlich sicher ausreichen würden, Gott aus dem großen Ozean auschließen zu können. Zur Zeit scheint Stephen Hawking da in die Fußstapfen von Dawkins und Co. treten zu wollen, mit seinem Buch "Der große Entwurf".

Erst im Juni dieses Jahres hatte beispielsweise eine Studie unter Führung der Universität Bonn Zweifel geweckt, dass es Dunkle Materie gibt. Das Zeug soll neben der ebenso ominösen Dunklen Energie immerhin 23 % des Masseanteils im Universum ausmachen. Angesichts solcher Meldungen mutet ein Satz wie „Weil es ein Gesetz wie das der Schwerkraft gibt, kann und wird sich ein Universum selber aus dem Nichts erschaffen“ dann doch eher wie ein Glaubensbekenntnis an. Aber ein wenig "sarrazinieren" ist wohl auch in der Wissenschaft üblich...