Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit wurde erstmals seit 1993 wieder eine genmanipulierte Pflanze in der EU zugelassen. Die Kartoffelart Amflora enthält besonders viel Stärke, was ursprünglich vor allem für technische Anwendungen wie die Produktion von Kleister gedacht war. Als Futtermittel ist sie nun jedoch ebenfalls zugelassen, sowie eine "Lebensmittelverunreinigung" bis 0,9 %. Die Ludwigshafener Firma BASF will sie in Deutschland, Schweden und Tschechien anbauen. Und das, obwohl die Pflanze als sogenanntes Marker-Gen ein nicht unumstrittenes Gen enthält, das eine Resistenz gegenüber bestimmten Antibiotika bewirbt und durch horizontalen Gentransfer auch in tierische oder menschliche Mägen gelangen kann.
greenpeace.de
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Donnerstag, 11. März 2010
Samstag, 28. Juni 2008
Alle Vögel fliegen hoch
Eine in Science veröffentlichte Erbgutanalyse von 169 Vogelarten bringt den Stammbaum der Vögel ins Wanken. Vogelarten, die aufgrund von Aussehen oder Verhaltensweisen als evolutionär verwandt angesehen wurden, sind es nach der Studie offenbar doch nicht.
Flamingos sind demnach nicht so nah verwandt mit Lappentauchern wie bisher angenommen, der Kuckuck nicht so nah mit anderen Landvögeln (passt ein bisschen zu seinem Image...). Dagegen zeigten sich Sperlingsvögel und Papageien als näherstehend als bisher gedacht.
Damit dürfte die Liste von Merkmalen und Lebensweisen, die als zufälligerweise mehrmals unabhängig voneinander entstanden gelten, wieder etwas länger werden.
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Flamingos sind demnach nicht so nah verwandt mit Lappentauchern wie bisher angenommen, der Kuckuck nicht so nah mit anderen Landvögeln (passt ein bisschen zu seinem Image...). Dagegen zeigten sich Sperlingsvögel und Papageien als näherstehend als bisher gedacht.
Damit dürfte die Liste von Merkmalen und Lebensweisen, die als zufälligerweise mehrmals unabhängig voneinander entstanden gelten, wieder etwas länger werden.
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A Phylogenomic Study of Birds Reveals Their Evolutionary History
Erbgut-Analyse rupft Vogel-StammbaumMontag, 14. April 2008
Da steppt die Koralle
Wo ich thematisch grad unter Wasser bin: Hier auch noch ein Hinweis auf einen sehr lesenswerten Artikel von Georg Menting.
Freitag, 11. Januar 2008
Das Leben ist eine Zwiebel
Auf Uncommon Descent würde kürzlich auf eine Pflanzenstudie hingewiesen, die eine "tief verborgene" (deeply hidden) Ebene der transkriptionellen Regalution zutage brachte (Salk Institute). Der erste der zahlreichen Kommentatoren nannte die transkriptionelle Regulation an sich interessanterweise das "dunkle Materie"-Problem der Biologie.
So faszinierend solche Forschungsergebnisse sind, die Frage ist, ob immer tiefer liegende Ebenen der Komplexität an sich eher für den Entwicklungs- oder den Designgedanken sprechen. Den Forscher als solchen sollten solche verborgenen und noch auf ihre Erklärung harrenden Entdeckungen wohl so oder so beflügeln. Doch wie sieht es mit Forschern aus, die sich an bestimmte Theorien gebunden fühlen? Hier wird das Beflügeln oft von der Forschung im allgemeinen auf die Theorie im speziellen umgemünzt. Findet man, was man im Rahmen der Theorie erwartet, ist alles in Ordnung. Findet man etwas völlig anderes, ist auch alles in Ordnung, denn könnte man alles erklären, wäre man als Forscher ja arbeitslos. 'Natürlich habe die Evolutionstheorie noch Lücken', meinte jemand in einem Zeitungsartikel mal in etwa, 'deshalb stehen Evolutionsbiologen ja auch noch in Lohn und Brot'. So wirkt die Theorie heuristisch fruchtbar, obwohl es eigentlich die von jeder Theorie nackte Natur an sich ist, die heuristisch fruchtbar ist. Da ist dann der gemeine Wasserschlauch beispielsweise nicht etwa wegen seiner verstandenen Entwicklungsgeschichte ein Paradebeispiel der Evolution, sondern allein wegen seiner „bizarren Fresskünste".
So faszinierend solche Forschungsergebnisse sind, die Frage ist, ob immer tiefer liegende Ebenen der Komplexität an sich eher für den Entwicklungs- oder den Designgedanken sprechen. Den Forscher als solchen sollten solche verborgenen und noch auf ihre Erklärung harrenden Entdeckungen wohl so oder so beflügeln. Doch wie sieht es mit Forschern aus, die sich an bestimmte Theorien gebunden fühlen? Hier wird das Beflügeln oft von der Forschung im allgemeinen auf die Theorie im speziellen umgemünzt. Findet man, was man im Rahmen der Theorie erwartet, ist alles in Ordnung. Findet man etwas völlig anderes, ist auch alles in Ordnung, denn könnte man alles erklären, wäre man als Forscher ja arbeitslos. 'Natürlich habe die Evolutionstheorie noch Lücken', meinte jemand in einem Zeitungsartikel mal in etwa, 'deshalb stehen Evolutionsbiologen ja auch noch in Lohn und Brot'. So wirkt die Theorie heuristisch fruchtbar, obwohl es eigentlich die von jeder Theorie nackte Natur an sich ist, die heuristisch fruchtbar ist. Da ist dann der gemeine Wasserschlauch beispielsweise nicht etwa wegen seiner verstandenen Entwicklungsgeschichte ein Paradebeispiel der Evolution, sondern allein wegen seiner „bizarren Fresskünste".
Sonntag, 20. Mai 2007
Bakterien-DNS als Datenspeicher
Japanischen Wissenschaftlern unter Leitung von Professor Masaru Tomita gelang es, in der DNS von Baktieren Daten zu speichern. Es wurden "E equals MC squared" - Albert Einsteins berühmte Formel - sowie 1915" - das Jahr, in dem er die Spezielle Relativitätstheorie veröffentlichte - im DNS-Strang gespeichert.
Laut Tomita kann Information in Bakterien, anders als die auf herkömmlichen Datenspeichern wie CDs, sehr lange erhalten bleiben, vielleicht sogar Millionen von Jahre. Man könne große Mengen von Daten in den Genen unterbringen, ohne dass der Organsimus dadurch beeinträchtigt werde. Gefahr droht allerdings durch Mutation. (Wir erinnern uns: aufsummierte Kopierfehler lassen Information erodieren.)
Physorg.com News
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